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Reiseberichte

Neue und alte Bekanntschaften

Bevor wir Yazd verließen, machten wir Halt am zoroastrischen Feuertempel, einer Pilgerstätte für heutige Zoroastrier, die einst besonders in der Region um Yazd weit verbreitet waren, eher der Islam im Land Einzug hielt. Feuer als Lichtquelle stellt für die Zoroastrier eine Verbindung zu Gott dar. Die Flamme in dem Feuertempel soll seit dem Jahr 470 durchweg brennen.

Wir fuhren Richtung Süden und folgten der Straße über die Zagros-Berge Richtung Shiraz.
Ca. 60 km nördlich von Shiraz erreichten wir die Felsengräber von Naqsh-e Rostam sowie die eher bekannte antike Ruinenstadt Persepolis und fanden uns sogleich inmitten zahlreicher weiterer Touristen wieder. Hier trafen wir auch erneut auf Anje und Izaak. Die Welt ist ein Dorf!

Zagros Berge
Naqsh-e Rostam Felsengräber
Persepolis
Persepolis
Persepolis
Hafez Mausoleum in Shiraz
Gruppenbild mit ein paar iranischen Studentinnen
Zypressen im Eram Garten in Shiraz
Eram Garten in Shiraz
Eram Garten in Shira
Eram Garten in Shiraz
Pferdtransport

Am Folgetag fuhren wir nach Shiraz – den „Garten des Orients“, wie die Stadt genannt wird. Wir besuchten das Mausoleum des berühmten iranischen Dichter und Volksheld Hafez mit seinen akribisch angelegten Grünanlagen. Im Anschluss zog es zu den Eram Gärten, die sich leider aufgrund der niedrigen Temperaturen bereits sehr herbstlich präsentierten und daher die Wasseranlagen auch nicht mehr im Betrieb waren. Lediglich die sehr hohen Zypressen-Bäume und wenige immergrüne Büsche zeigen sich von ihrer grünen Seite. Viele Studenten verbringen hier ihre Zeit und häufig durften wir für ein gemeinsames Bild herhalten. Leider sind auch bei den jüngeren Leuten kaum Englischkenntnisse vorhanden, was es sehr schwierig macht, mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen.

600 km später erreichten wir die Millionenstadt Esfahan.
An einem Morgen machten wir uns auf, den weitläufigen Basar mit seinen hoch überdachten Gassen zu durchkämmen, ehe wir zu den berühmten Imam-Platz mit seinen Grünanlagen, Brunnen und Geschäften kamen.
Nach einem Besuch der angrenzenden Sheikh Lotfollah Moschee mit ihren cremefarbigen Mosaiken sowie der Imam Moschee mit ihren für Esfahan typischen blau verzierten symmetrischen Bögen liefen wir durch einen herbstlichen anmutenden Park zum Zayandeh Fluss und ließen neben anderen Iranern die Beine auf der Si-o-Seh Brücke baumeln, beobachteten das Treiben und hingen die Nasen in die Sonne.

Blick über Esfahan
Basar in Esfahan
Imam Platz in Esfahan
Sheikh Lotfollah Moschee in Esfahan
Sheikh Lotfollah Moschee in Esfahan
Imam Moschee in Esfahan
Imam Platz in Esfahan
Si-o-seh Brücke in Esfahan
Si-o-seh Brücke in Esfahan

Schon bald soll es weiter in Richtung Teheran (Irans Hauptstadt) gehen, bevor wir dem Damavand mit seinen 5671 Metern Höhe einen Besuch abstatten. Leider ist eine Besteigung nur bis einschließlich Oktober möglich, sehr zu meinem (aber viel weniger zu Nadines) Leidwesen...