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Reiseberichte

Dili Version 2

Kuala Lumpur International Airport. Das zweite Mal innerhalb eines Jahres waren wir nun hier. Auch wenn das Auto noch im dunklen Container auf der Daya Maju darauf wartet, nach Malaysia gebracht zu werden, so haben wir selbst nun schon einmal die selbe "Insel" erreicht, auf der auch unser Bestimmungsland liegt.

Da es keinen direkten Bus vom Flughafen in die Hafenstadt Klang südwestlich von Kuala Lumpur gibt, steigen wir in ein teures Taxi und blasen mit für uns fast unglaublichen 120 km/h über eine breite, ebene und ziemlich leere Schnellstraße. Eine Erfahrung, die wir quasi seit Australien nicht mehr hatten.

In Klang haben wir nun die Aufgabe, zu warten. Das ist wie wir inzwischen gelernt haben, die Hauptbeschäftigung, wenn man Fracht mit einem Containerschiff transportiert. Dabei ist nicht das Problem, dass ein Schiff langsam fährt. Nein, es müsste nur erst einmal los fahren! Als wir das Büro der Spedition in Klang aufsuchen und dort von einer weiteren Verspätung des Schiffes hören, erfahren wir auch von hohen Zusatzkasten für die Containerabwicklung hier im Hafen. Nach viel Ärger und auch Beschwerde wird ins klar, das hier ist Dili Version 2.
Hinzu kommt, dass aufgrund des Nationalfeiertags und damit langen Wochenendes der Hafen drei Tage quasi geschlossen ist. Weiter warten.

Tuk Tuk
Auto in Container
Auto in Container

Wir hoffen nun, am Mittwoch (03.09.) das Auto abholen und am Folgetag Richtung Norden aufbrechen zu können. Mittlerweile haben wir die Myanmar-Durchquerung für den 1. Oktober gebucht, nachdem zwei weitere Personen es leider nicht bis Mitte Oktober nach Bangkok geschafft hätten und wir somit nun doch Anfang Oktober starten können.
Auch haben wir bereits Anje und Izaak treffen können, die uns durch Myanmar begleiten werden. Wir hatten viel zu erzählen und reichlich Spaß an einem langen Abend und freuen uns schon auf ein Widersehen mit ihnen.